Depression - reiß dich halt mal zusammen

wenn das so einfach wäre…

Die Depression ist eine der häufigsten Erkrankungen unserer Zeit, ca. 16 % der Menschen in Deutschland leiden zurzeit an einer Depression. Eine Depression ist eine seelisch-körperliche Erkrankung die sich in Symptomen wie Verlust des Selbstwertgefühls, Antriebslosigkeit, Traurigkeit, und auf körperlicher Ebene Rücken- und Kopfschmerzen, Libidoverlust und auch Schlafstörungen mit sich bringt. Zeigt sich eine Depression das erste Mal ist der Auslöser meist eine Veränderung in zwischenmenschlichen Beziehungen, die bei dem Betroffenen Gefühle wie Angst, Hilflosigkeit oder auch Hoffnungslosigkeit auslöst. Häufig besteht hier ein Zusammenhang mit der Angst vor einem Verlust, einer Trennung oder mit dem tatsächlichen Verlust. Unterschiedliche Faktoren können eine Depression begünstigen beispielsweise die Veranlagung, ein Schicksalsschlag oder auch großer Stress.

Besonders vulnerabel (verwundbar) für eine Depression sind sehr pflichtbewusste Menschen, die sich für Andere aufopfern, viel für Andere tun und für Andere sorgen. Wird das Leistungsvermögen lange Zeit und immer wieder über Gebühr strapaziert oder fällt die Anerkennung für die Leistungen, die erbracht werden, weg, kann sich hier auch eine Depression entwickeln.

Der am Anfang der Erkrankung stehende Verlust des Selbstwertgefühls ist ein psycho-biologisches Ereignis wodurch es zu einer anhaltenden inneren Unruhe kommt. Depressive Erkrankungen und auch Stress führen zu einer Erhöhung der Produktion von Cortisol, das hat zur Folge, dass das Immunsystem blockiert wird. Der seelische Stress einer Depression legt verschiedene Gene des Immunsystems lahm, sodass der Betroffene anfälliger ist für die unterschiedlichsten Erkrankungen, unteranderem wird auch die Abwehr gegen „schlafende Viren“ (Bsp. Herpes, Epstein-Barr) vermindert. Aber auch die Anfälligkeit für Erkältungskrankheiten steigt massiv an.

Es gibt aber auch die sogenannten organischen Depressionen zum Beispiel verursacht durch hormonelle Störungen (Schilddrüsenunterfunktion), durch einen Schlaganfall oder auch durch einen langjährigen Drogenkonsum (Bsp. Cannabis).

Häufig wird bei einer Depression ausschließlich kognitiv, also auf Verstandesebene behandelt, meist sind aber körperliche Symptome über den Verstand nicht zugänglich. Ich habe in meiner Praxis die Erfahrung gemacht, dass zum Beispiel Klangschalen, Jin Shin Jyutsu (japanisches Heilströmen) oder auch Massagen sehr heilsam sind, körperliche und vor allem auch seelische Blockaden lösen und dadurch auch die Gedanken wieder ins Fließen zu bringen, der Betroffene spürt seinen Körper wieder besser und körperliche Beschwerden werden gelindert.