Gefühle sind kein Zufall

Kennst du das auch, jemand sagt etwas zu dir oder tut etwas und das löst bei dir ein komisches Gefühl aus ? Du verstehst gar nicht wo das Gefühl her kommt ?

Emotionales Lernen beginnt in den ersten Lebensmomenten und setzt sich während der gesamten Kindheit fort. Die deutlichsten Schritte emotionaler Entwicklung vollziehen sich in den ersten sechs Lebensjahren.

Das Sprechen über Gefühle wird mit zunehmendem Alter wichtiger, obwohl der nonverbale Emotionsausdruck für das Verständnis von Emotionen nicht an Bedeutung verliert. Durch die Versprachlichung von emotionalem Erleben entwickelt das Kind anhand konkreter Situationen sogenannte „emotionale Schemata“ d. h. ein stetig wachsendes Repertoire an „Allgemeinwissen“ über typische Auslöser von bestimmten Emotionen, welches es in neuen Situationen anwenden kann.- heisst welche Situation löst welches Gefühl aus?
Auf diese Weise erwirbt das Kind die Fähigkeit, emotionale Situationen und Reaktionen bei sich und bei anderen voraus zu sehen und entsprechend zu handeln (z. B. unangenehme emotionale Situationen zu meiden).

Mit Gefühlen wie Wut oder auch Ärger wurden wir als Kind nicht gerne gesehen, dass heisst als Kind haben wir diese Gefühle häufig unterdrückt aus Angst nicht mehr geliebt zu werden wenn wir wütend oder ärgerlich sind – „sei brav, sonst …….“ wer kennt den Satz nicht ? Dieses „sonst“ kann heute noch in uns Angstgefühle auslösen z. B. Bei Ärger mit dem Partner – die Angst dann nicht mehr geliebt zu werden……..

Und je nach dem wie unsere Eltern mit uns, wenn wir diese Gefühle hatten, umgegangen sind- triggert auch heute noch etwas in uns an, wenn z.B. jemand etwas zu uns sagt oder etwas tut, kann das „ungute“ Gefühle auslösen und je nach dem wie unsere Bezugspersonen darauf reagiert haben,löst dass die entsprechende Reaktion in uns aus.

Einfach gesagt: Gefühle entstehen im Kopf. Wir fühlen bestimmte Dinge, weil wir bestimmte Gedanken denken. Gefühle entstehen durch Gedanken. Wir sind Meister darin uns in negative Gedanken zu verheddern und dadurch können natürlich keine guten Gefühle entstehen. Niemand kann Gefühle in dich reintun, kennst du auch den Satz: „weil du dass und das gemacht hast fühle ich mich schlecht“? NEIN Du fülst dich schlecht weil das Verhalten des anderen Gefühle in dir auslöst aber nicht weil jemand Gefühle in dich reintut.
Emotionen sind Träger von Informationen.

Aus welchen Grund ist diese Emotion gerade jetzt da ?
Was will sie dir sagen ? z.B. Bei Angst- wovor will sie dich schützen ?

Erlaub es dir diese Emotion zu fühlen, achtsam wahrzunehmen, zu benennen, wenn wir uns ablenken, sucht sich die Emotion ein anderes Ventil wie zum Beispiel körperliche Symptome wie z.B. Rückenschmerzen, Spannungskopfschmerz oder auch Schlafstörungen oder auch psychische Beschwerden zum Beispiel Angst – und Panikattacken, Erschöpfung oder auch Depression und Burnout.

Und soweit muss es gar nicht erst kommen.

Wenn du da tiefer einsteigen möchtest, melde dich gerne für ein kostenfreies Erstgespräch an bei mir.

Kontakt

Marylin Heinrich
Geprüfte psychologische Beraterin

Tel.: 0173-3268984

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